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Wirtschaftskompetenz 2021 & Good Practice-Beispiele

Noch kurz ein Weckerl beim Billa gekauft? Ausgerechnet wie lange man für das neue Smartphone sparen muss? Schon mal mit meiner Freundin überlegt Pullis Second Hand zu verkaufen – vielleicht dafür sogar ein nachhaltiges Modelabel gründen? Wirtschaft begegnet uns tagtäglich und ist für unsere Lebensqualität zentral. In einer vernetzten Welt, in der schon die Jüngsten unter uns Unmengen an Information ausgesetzt sind, ist es umso wichtiger wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, Chancen- und Risiken einzuschätzen, um Ja oder Nein sagen zu können. In der realen und digitalen Welt. Vom angemessenen Kaufpreis des Weckerls oder Smartphones, über den ersten Mietvertrag in der WG, bis hin zur Frage – wie verdienen Influencer auf Instagram ihr Geld? Wirtschaft begegnet uns überall.  

Die Welt wird zunehmend komplexer und komplizierter. Gleichzeitig werden junge Menschen aktiver und interessierter am Weltgeschehen. Wirtschaft und Finanzen spielen dabei indirekt und direkt eine gewichtige Rolle. Darauf sollten wir antworten und ihnen die bestmögliche Unterstützung geben, die sie brauchen, um die Welt besser zu verstehen. Mit unserem Verständnis von Wirtschaftskompetenz wollen wir junge Menschen  darin stärken, eigenständig Entscheidungen zu treffen, ihre eigenen Finanzen im Griff zu haben und eine reflektierte Berufswahl zu eigenständig entscheiden. Junge Menschen sollen die Welt nicht nur besser verstehen, sondern diese so auch besser mitgestalten können. 

Andreas Lechner

*Bis 5. Mai sucht die MEGA Bildungsstiftung die besten Bildunginnovationen im Bereich Wirtschaftskompetenz für den Alltag.

*Inhaltliche Förderschwerpunkte von neuen Projektideen oder bestehende Initiativen: 

  • wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar machen
  • Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen
  • Entrepreneurship Education
  • Finanzbildung

*Internationale good practice-Beispiele:

  1. wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar machen
    • Mini-München: Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 15 Jahren können in der Spielstadt arbeiten, Geld verdienen, konsumieren, bauen, Freunde treffen, Politik machen und vieles mehr. (Deutschland)
  2. Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen
    • Seitenwechsel: Das Projekt Seitenwechsel ermöglicht Lehrer_innen für 12 Monate einen Seitenwechsel aus dem Klassenzimmer in ein Unternehmen. Lehrkräfte können so neue Praxiserfahrungen für ihre Schüler_innen in der Wirtschaft sammeln und Unternehmen mit ihrem pädagogischen Know-How bereichern. (Österreich)
  3. Entrepreneurship Education
    • BUILD: Unternehmerisches Lernen für Kinder aus sozial benachteiligten Communites im Rahmen eines 4-jährigen Programms, der mit dem Regelunterricht verschränkt ist, wie z.B. im Rahmen einer Schüler_innenfirma, Mentoring, Berufsberatung, Trainings für Lehrkräfte, etc. (USA)
  4. Finanzbildung
    • Project Banquer: Dieses Projekt hat sich auf die Vermittlung von Finanzwissen spezialisiert und ermöglicht Lehrer_innen, die Klasse in einen virtuellen Wirtschaftsraum zu verwandeln, der es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, spielerisch zu wirtschaften und somit auf die Realität des Erwachsenenlebens vorzubereiten. (Australien)

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